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Was sind 2-Weg und 3-Weg-Wetten?



Wer sich mit Wetten auseinandersetzt, der kommt automatisch auch mit den Begriffen 2-Weg und 3-Weg-Wette in Kontakt. Im folgenden Text erklären wir nicht nur, was diese Begriffe bedeuten, sondern geben auch Tipps, wie man hier Gewinne abgreifen kann.

Was ist eine 2-Weg-Wette?

Bei einer 2-Weg-Wette gibt es nur Gewinner – zumindest in puncto Wettausgang. Denn anders als beim Fußball gibt es Sportarten wie Volleyball oder Tennis, bei denen sich zwei Mannschaften nicht mit einem Unentschieden trennen können. Daher setzt man bei 2-Weg-Wetten ausschließlich auf den möglichen Sieger einer Begegnung.

Die Gewinnchancen bei 2-Weg-Wetten sind somit auch höher als bei 3-Weg-Wetten, denn sie liegen bei 50 %. Nun ist es aber nicht so, dass es beim Fußball keine 2-Weg-Wetten gibt. Denn manche Buchmacher bieten eben doch solche Wetten an. Sollte das der Fall sein, fällt das Unentschieden einfach raus. Sprich: Man bekommt seinen Einsatz zurück, sollten sich die Teams mit einem Remis trennen.

Was ist eine 3-Weg-Wette?

Bei der 3-Weg-Wette bestehen drei mögliche Spielausgänge. Bei den meisten Wettanbieter besitzt die 3-Weg-Wette die Bezeichnung 1X2. Dabei handelt es sich um eine Umschreibung der beiden Sieger und des möglichen Unentschiedens.

Folgendes Beispiel erklärt das System einmal etwas genauer: Setzt man auf einen Heimsieg, so entscheidet man sich für die “1”. Glaubt man jedoch, dass die Auswärtsmannschaft gewinnt, so platziert man seine Wette auf die “2”. Geht man davon aus, dass ein Unentschieden folgt, setzt man auf das “X”. Übrigens: Bei manchen Buchmachern ist das Unentschieden auch mit einer “0” versehen.

Welche Spezialfälle bei 2-Weg und 3-Weg-Wetten gibt es?

Bei Fußball-Pokalspielen oder auch K.o.-Runden ist es üblich, dass es kein Unentschieden gibt. Man könnte meinen, dass die Buchmacher dann generell 2-Weg-Wetten anbieten, also bloße Siegerwetten. Dem ist aber nicht so, denn es zählt immer erst einmal das Ergebnis nach der regulären Spielzeit.

Als Beispiel: Hertha BSC Berlin spielt im Pokal gegen Erzgebirge Aue. Man setzt auf einen Sieg vom Hauptstadtklub, nach 90 Minuten steht es Unentschieden. Doch dann setzt sich die Hertha im Elfmeterschießen noch durch! Leider hat man dennoch die Wette verloren, da diese sich ausschließlich auf die reguläre Spielzeit bezieht!

Je nach Wettanbieter werden deshalb Erweiterungswetten angeboten, die speziell für K.o.-Runden gedacht sind. Diese lauten beispielsweise “Wer kommt weiter?”. Dann handelt es sich eben doch um eine 2-Weg-Wette, da man ausschließlich auf den Sieger wettet. Hätte man also wie im oben genannten Beispiel auf einen Sieg Berlins getippt, würde man bei der 2-Weg-Wette den entsprechenden Gewinn einstreichen!

Kann man 2-Weg und 3-Weg-Wetten mit anderen Wetten kombinieren?

Selbstverständlich lassen sich diese Wetten auch mit anderen Wettmöglichkeiten kombinieren. Gerade bei Kombiwetten und Systemwetten sind 2-Weg und 3-Weg-Wetten beliebt. Durch die Kombination sind teilweise begeisternde Gewinne möglich, da sich die Quoten miteinander multiplizieren.

Kann man bei 2-Weg und 3-Weg-Wetten auf mehrere Ausgänge setzen?

Taktiker kommen garantiert auf die Idee, dass man sich ja mit einer Wette auf verschiedene Ausgänge einer Begegnung absichern kann. Man könnte ja einfach auf beide möglichen Sieger einer 2-Weg-Wette setzen. Logischerweise würde man so ja immer gewinnen. Aber leider ist das nicht möglich. Die Buchmacher sichern sich gegen solche Wettversuche ab, indem sie diese schlichtweg verbieten. Was aber möglich ist, ist dass man bei zwei unterschiedlichen Wettanbietern auf die beiden Ausgänge eines Spiels setzt und somit sein Risiko egalisiert.

Für einen solchen Schritt muss man aber auch die Quoten und Einsätze berechnen, sodass man im Nachhinein einen “echten” Gewinn hat. Denn setzt man auf beide möglichen Ausgänge einer Begegnung, geht ja auch immer eine Wette verloren! Solche Wetten, die nach Abzug des Verlustes einen positiven Gewinn ermöglichen, heißen “Surebets”.

Bei der 3-Weg-Wette kann man bei ein und demselben Anbieter zumindest zwei der drei möglichen Ausgänge tippen. Durch diese Absicherungen minimiert man sein Risiko, verändert aber auch die Quoten. Denn wenn das Risiko sinkt, nimmt auch die eigentliche Quote ab. Die Buchmacher sichern sich so ab, denn der eigene, kostendeckend Umsatz steht natürlich im Vordergrund. Nichtsdestotrotz bieten verschiedenste Buchmacher solche Versicherungen an, die gewieften Taktikern gute Gewinnchancen ermöglichen. Diese Wetten werden “Doppelte Chance” genannt.



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