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Die besten Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz

Dass Lizenzen alles andere als nur Makulatur sind, zeigt sich vor allem im Sportwettenbereich. Denn wenn es auch kein einheitliches Lizenzierungsverfahren gibt, besitzen eigentlich alle großen Wettanbieter mindestens eine Lizenz. Auf was muss man als Nutzer eigentlich achten, wenn man auf der Suche nach einem Buchmacher ist? Wie bekommen Wettanbieter eine Lizenz und welche Lizenzierungen sind denn wirklich relevant?

Eines vorweg: Die Sportwetten-Lizenzfrage ist gerade in Deutschland nicht leicht zu beantworten. Es liegen gleich mehrere Punkte vor, die eine kurze Zusammenfassung kaum möglich machen. Ausgangspunkt für eine Marktöffnung war ein Gerichtsurteil, in dem klar gesagt wurde, dass die deutsche Situation (und der Versuch einer Monopolstellung des Staates im Glücksspielsegment) mit den europäischen Gesetzen nicht vereinbar ist. Daraufhin begann etwas, was einfach nur als Chaos bezeichnet werden kann und muss. Doch bevor es hier ausführlich wird, zunächst die Übersicht der Wettanbieter, die überhaupt eine verfügbare Lizenz aus Deutschland im Moment haben:

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Fehlgeleiteter Glücksspielstaatsvertrag

Als ultimative Lösung wollten die Bundesländer erneut zu einem Glücksspielstaatsvertrag greifen. Dieser hatte einige Eckpunkte, die sehr wichtig sind und die am Ende teilweise zum Scheitern des Selbigen geführt haben:

  • Es werden 20 Lizenzen vergeben
  • Es gibt mehrere Runden, in denen die Anbieter Punkte bekommen und die 20 Besten bekommen Lizenzen
  • Maximal 1000€ Umsatz pro Kunde
  • Die meisten E-Wallets wie Skrill, Neteller und PayPal wären verboten
  • Livewetten wären so gut wie komplett verboten

Direkt nach Aufsetzung des Vertrages wurde eben dieser aufgrund eines großen Ungerechtigkeitsverhältnisses kritisiert. Sogar der Deutsche Lotterieverband kritisierte öffentlich die teils widersprüchlichen Inhalte des Glücksspielvertrages. Lotteriegesellschaften wurden geradezu überreguliert, hatten es somit schwer, überhaupt schwarze Zahlen zu schreiben und somit profitabel zu wirtschaften. Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz – ein absolutes Wunschdenken damals!

Starke Einschränkung der Wettmärkte

Der Punkt, der am Ende auch von Gerichten sofort kassiert wurde, ist der mit den 20 Lizenzen. Dies ist natürlich nicht mit geltendem Recht vereinbar, da es eine gleichberechtigte Grenze geben muss, die ein Kandidat erfüllen muss. Eine Bewertung in einem Punktesystem widerspricht genau diesem europäischen Grundsatz und wurde von einem Gericht in Wiesbaden kassiert.

Die anderen Punkte sind einmal mehr komplett realitätsfremd, denn sie treiben die Kunden direkt in die Arme des Schwarzmarktes. Es fängt damit an, dass die Grenze von 1000€ pro Monat als Umsatzgrenze kaum umsetzbar ist und zudem komplett an den Umsätzen von Oddset ausgerichtet wurde. Schaut man sich jedoch einen durchschnittlichen Kunden an, der auch Livewetten mag, dann ist so ein Umsatz manchmal nach 2-3 Tagen erreicht. Achtung: Wir reden hier eben von Umsatz und nicht von Verlust des Kunden.

Dazu ein Beispiel:

Sagen wir, dass wir 500 Euro auf Über 2,5 Tore bei einem Spiel setzen. Nachdem ein frühes Tor gefallen ist, wollten wir diesen Gewinn mit einer Gegenwette sichern, also setzen wir auf die stark gestiegene Gegenquote und auch hier glatt 500€. Wir würden am Ende mit einem Plus rausgehen, aber hätten dennoch unser Limit erreicht und dürften für den Rest des Monats nicht mehr spielen. Das bedeutet im Klartext: Echtes Taktieren wäre ausgeschaltet, nur noch kleine Summen könnten gespielt werden und auch dann nur so lange, bis die “magische” aber sinnlose Grenze von 1000 € erreicht ist.

Ebenfalls ein Problem ist das Wegnehmen von den überaus beliebten Livewetten. Die Kunden mögen diese, aber auch hier wollte man einmal mehr Oddset einen Gefallen tun, da Oddset wie im Mittelalter ohne Livewetten auskommt.

Allgemein ist die Lobbyarbeit des Lotto- und Totoblocks ein großer Bremsklotz für eine seriöse Entwicklung, was die Lizenzen angeht. Alle wenig wirtschaftlich sinnvollen Punkte wurden vom Ex-Monopolisten gefördert, weil man hier lieber die Privaten schlecht regulieren will, anstatt sich selbst zu entwickeln.

Ähnliches beobachtet man auch bei den Eingriffen der Städte bei den Offline-Wettbüros in den Innenstädten. Aus dem Nichts wurde eine Wettbürosteuer erschaffen, die fällig wird, falls Livewetten angeboten werden. Man darf hier drei Mal raten, ob Oddset Livewetten hat oder nicht. Das Konzept der “Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz” rückte in weite Ferne.

Doch dann, als neuer Anlauf, passierte folgendes: Am 16. März 2017 unterzeichneten die Ministerpräsidenten den Entwurf zum Zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrags. Der erste Änderungsversuch scheiterte, das es kein vollumfängliches Schutzkonzept im Sportwettenbereich gab, das mit dem EU-Recht vereinbar gewesen wäre. Der zweite Entwurf nun hat eine Gültigkeit bis zum 1. Januar 2019 und legitimiert die Bewerber auf eine der Glücksspiellizenzen, ihre Berufung auszuüben. Es handelt sich also um eine offizielle Konzession! Gleichzeitig soll die Begrenzung, die gewünscht war, entfallen, sodass bald alle Interessenten, welche die Regularien erfüllen können, eine solche Lizenz erhalten können.

Schleswig-Holstein als einziges Bundesland mit Lizenzen

Unbedeutend, was man in den Zeitungen liest, bisher hatte Hessen (das zuständige Land) keine Lizenzen herausgeben können, weil man von den Gerichten gestoppt wurde. Man hatte zwar eine (sehr fragwürdige) Zusammenstellung für die 20 Kandidaten, aber da diese Regelung abgeschafft wurde, muss neu entschieden werden, wie die Länder vorgehen wollen.

Und jetzt wird’s spannend, denn in der gleichen Zeit hat Schleswig-Holstein im Alleingang eine komplette Lizenzierung auf den Weg gebracht. Das Paket ist inklusive wirklich seriöser Bedingungen, die gleichzeitig dem Spielerschutz dienen, aber eben auch der Wirtschaftlichkeit nicht im Wege stehen. Das Modell lehnt sich sehr stark an das Modell in Dänemark, das als sehr sauber und fair gilt.

Schleswig-Holstein ging sogar einen Schritt weiter und teilte sogar Casino- und Pokerlizenzen aus. Auch wenn die anderen Länder viel Gegenwehr zeigen, so muss festgehalten werden, dass Schleswig-Holstein als einziges Bundesland wirklich eine Lizenzierung hinbekommen hat und damit den Kunden eine Empfehlung gibt, welcher Anbieter seriös ist und welcher nicht.

Diese Lizenzen dienen den Anbietern im Moment, um nicht allzu sehr verfolgt zu werden von den Behörden, aber auch für zuerst abwegig klingende Dinge wie die Einführung von PayPal als Bezahlmethode. Hier möchte das Unternehmen einfach eine deutsche Lizenz, sehen um sich selbst abzusichern und dafür reicht dann die aus Schleswig Holstein.

Die Kernpunkte, welche die Schleswig-Holstein Lizenz ausmachen, einmal im Überblick:

Schleswig Holstein - Bedingungen der Lizenz

Woran orientiert sich die Lizenz in Schleswig Holstein? Eine Übersicht!

→ Betrugsabwehr: Die Wettanbieter müssen Sicherheitsmaßnahmen entwickeln und vorweisen können, die in der Lage sind, Betrüger aufzudecken. Dadurch sollen natürlich auch die Anbieter selbst geschützt werden, jedoch steigt dadurch auch die Sicherheit aller Spieler.

→ regionale Glücksspielgesetze einhalten: Auch wenn man die Schleswig-Holstein Lizenz erhält, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass man sich nur noch nach ihr zu richten hat. Die Wettanbieter verpflichten sich, alle lokalen Gesetze zu berücksichtigen. Das kann beispielsweise Sinn machen, wenn es um das Mindestalter für Spielautomaten geht. Diese unterscheiden sich international recht deutlich.

→ Geldwäsche verhindern: Genauso wie man grundsätzlichen Betrug aufdecken muss und produktiv an einer Erkennung arbeiten soll, muss jeder Spieler eindeutig identifiziert werden. Dadurch schützt man auch die Spieler untereinander – grundsätzlich verhindert man aber, dass durch illegale Machenschaften Spieler oder Dritte Schaden nehmen.

→ Prävention von Spielsucht: Einer der Punkte, der zentral ist, sobald sich die Parteien über Glücksspiel unterhalten, ist die Spielsucht. Deshalb sollte mit einer Obergrenze von 1000 € auch verhindert werden, dass sich Spielsüchtige in den Ruin zocken. Die Schleswig-Holstein Lizenz zäumt das Pferd aber anders auf: Die Wettanbieter müssen sich aktiv für die Bekämpfung von Spielsucht einsetzen. Verpflichtend ist dabei, dass man mit Sucht-Organisationen zusammenarbeitet und offene Kooperationen fährt.

steuerlich transparentes Arbeiten: Wettanbieter müssen transparent wirtschaften. Das bedeutet im Detail, dass Steuern beglichen und Lizenzgebühren gezahlt werden müssen. Wer hier Zahlungen versäumt, dem wird die S-H Lizenz am Ende entzogen.

→ wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beweisen: Noch bevor man die Lizenz erhält, muss man vorweisen können, dass man langfristig bestehen wird. Was erst einmal etwas kompliziert klingt, hat seinen Sinn! Nur dann, wenn ein Wettanbieter auf lange Sicht Gewinne auszahlen kann, qualifiziert er sich für die Lizenz. So sind Auszahlungen an die Spieler immer gewährleistet und es kommt nicht zu Verzögerungen. Ebenso wird verlangt, dass der Wettanbieter einen Businessplan vorlegt, der so aufgebaut ist, dass ein langer Bestand des Unternehmens überaus wahrscheinlich ist.

Die Steuerfrage

Der einzige Punkt, an dem Schleswig-Holstein einknicken musste, ist der der Steuer. Sie wollten wie Dänemark 20% vom Gewinn der Unternehmen einbehalten, während die anderen Bundesländer 5% auf den Umsatz mit Gewalt durchdrückten. Das ist eben genau die Steuer, die man als Kunde bei fast allen Anbietern präsentiert bekommt. Hier musste sich das Bundesland beugen, da die Steuer als bundesweites Gesetz erfasst wurde, was dann die Regulierung auf Landesebene „übertrumpft“. Somit entstand die berühmte Wettsteuer.

Europäische Lizenzen

Das älteste und wirklich wichtige Argument ist, dass eine europäische Lizenz auch von anderen Staaten anerkannt werden sollte. Ob nun Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz – oder eben nicht. Die EU nahm diese Regelung beim Glücksspiel raus, aber sie machte sehr strenge Auflagen, die die meisten Monopole nicht erfüllen. Die zwei häufigsten Lizenzen, die Spielern begegnen, stammen aus Malta und Gibraltar. Beide Lizenzierungsverfahren sind solide, wobei Gibraltar sicherlich der noch etwas seriösere Standort ist – Malta hatte schlicht und ergreifend mehr Skandale. Prinzipiell sagen beide Lizenzen nicht alles aus über einen Anbieter und so versuchen wir immer, so viele Hintergrundinfos wie nur möglich zu sammeln. Dazu auch noch ein kurzer Einblick auf die Kerninhalte der beiden Lizenzen:

→ Gibraltar-Lizenz: Eine unabhängige Kommission wird den Wettanbieter überwachen, regelmäßige, unangekündigte Überprüfungen gehören dazu. Wenn sich der Anbieter dieser Kontrolle verwehrt, erhält er keine gültige Lizenz. Überprüft wird, wie die Zufallsgeneratoren arbeiten und wie mit sensiblen Personendaten umgegangen wird. Die Sicherheit der Spieler steht dabei im Vordergrund. Wie auch bei der S-H Lizenz ist eine auf Langfristigkeit ausgelegte Liquidität maßgebend für einen Lizenzerhalt.

→ Malta-Lizenz: Bei der Malta-Lizenz wird versucht, einen Rundumschutz zu gewährleisten. Dieser soll erreicht werden, indem die geltenden Glücksspielgesetze in verschiedenen Ländern miteinander vereint wurden. Wie auch bei der Gibraltar-Lizenz muss sich der Wettanbieter der stetigen Kontrolle durch eine unabhängige Kommission fügen. Überprüft werden auch hier die Sicherheitsvorkehrungen sowie beispielsweise die Zufallsgeneratoren von verschiedenen Spielsystemen.

Außereuropäische Lizenzen

Hier dürfte man vor allem dem Namen Curacao begegnen. Die wirklich schöne Karibikinsel wird oftmals zu Unrecht angegriffen, denn sie besitzt eines der modernsten Glücksspielgesetze und sie schafften dafür eine beeindruckende technische Infrastruktur. Der einzige Grund, warum andere Staaten gegen diese Lizenz wettern ist, weil sie gerne die Steuern hätten, die die Firmen mit Curacao-Lizenz an Curacao zahlen. Diese Lizenz ist vor allem bei Casinos sehr empfehlenswert, da die Eigentümer recht sicher sind vor zu neugierigen Behörden.

Zentrale Inhalte der Curacao-Lizenz sind:

  • der Wettanbieter muss eine Einzahlung von 60.000 niederländischen Antillengulden tätigen
  • innerhalb von zwei Jahren müssen insgesamt 20.000 niederländische Antillengulden nachbezahlt werden
  • der Wettanbieter darf keine illegalen Spiele anbieten
  • es ist verboten, minderjährige Spieler zuzulassen
  • maximale Transparenz bei Umsätzen und Co. muss gewährleistet sein, sodass eine Rückverfolgung bei dem Verdacht von Geldwäsche oder Betrug möglich ist
  • einer regelmäßigen Kontrolle von unabhängigen Gremien muss man sich beugen
  • irreführende Werbung ist strengstens Verboten
  • die Bekämpfung von Spielsucht muss proaktiv erfolgen

Mehrfachlizenzen auf einer Seite

Etwas trickreich ist diese Variante, die einem jedoch recht oft unter die Augen kommt. Dabei wird beispielsweise die Sportwette über die eine Lizenz geregelt, aber das Casino über eine völlig andere. Wie schon erwähnt zählt das alles eigentlich weniger, denn es geht vielmehr um die grundsätzliche Sicherheit eines Anbieters

Außerdem ist es relativ normal, dass gute und sehr seriöse Anbieter mehr als eine Lizenz vorweisen können. Denn allein das Logo einer Lizenzierung hinterlässt ein sicheres Gefühl bei den Spielern. Aus diesem Grund führen viele Wettanbieter eine übergreifende Lizenz, wie beispielsweise eine, die nach geltendem EU-Recht funktioniert, sowie eine regionale Lizenz. Damit wird das Unternehmensduell einerseits nach dem EU-Recht ausgerichtet und auf der anderen Seite auch auf regionale Vorgaben Rücksicht genommen.

Da ist noch ein Vorteil bei Mehrfachlizenzen, den man nicht verachten sollte. Denn solange es keine allgemeingültige Lizenzierung für Sportwettenanbieter gibt, ist der Kampf um möglichst viele Lizenzen für die Spieler absolut zuträglich. Denn nur wer viele Lizenzen vorweisen kann, gilt auch als nahezu 100 % sicher. Aus diesem Grund macht es Sinn, bei der Auswahl des perfekten Wettanbieters in aller Ruhe einmal die Lizenzen durchzuklicken, die der Buchmacher in seinem Portfolio führt.

Wer stellt Glücksspiellizenzen aus?

Spezielle Behörden sind dafür verantwortlich, entsprechende Lizenzierungsverfahren aufzusetzen und diese auch durchzuführen. Dabei handelt es sich um absolute Experten, welche die wirtschaftlichen, rechtlichen und inhaltlichen Abläufe bei Wettanbietern perfekt kennen. Dadurch sind Überprüfungen auch sehr detailreich zu gestalten, da klar ist, worauf man achten muss. Würde man außenstehende Unternehmen beauftragen, könnten diese nicht vertiefend genug analysieren, wie ein Wettanbieter arbeitet. Erfahrung ist hierbei das oberste Gebot. Folgende große Glücksspielbehörden gibt es (Infografik zur Übersicht):

Infografik Glücksspiel Behörden

Übersicht über die wichtigsten Glücksspielbehörden für Online-Wettanbieter.

→ Isle of Man: Auf der sonst so beschaulichen Isle of Man treten normalerweise Motorradfahrer zu spektakulären Rennen an. Doch die Insel hat noch mehr zu bieten. Dort sitzt eine der bekanntesten Glücksspielbehörden, weshalb auch manche Wettanbieter direkt ihren Hauptsitz auf die Isle of Man verlegen. So ist eine direkte Zusammenarbeit und dementsprechend eine erfolgreiche Lizenzierung kein Problem.

→ Gambling Commission: Diese Behörde hat ihren Sitz in Birmingham, Großbritannien. Seit 2005 kümmert sich die Behörde um die Regulierung und Lizenzierung von Wettanbietern, die im Vereinigten Königreich Wetten anbieten. Seit 2013 wurde zudem die nationale Lotteriebehörde Großbritanniens bei der Gambling Commission eingegliedert.

→ Glücksspielbehörde Curacao: Bereits seit 1996 vergibt die Curacao Gaming Commission Behörde in Curacao Lizenzen an ansässige Wettanbieter. Die Vergabe an Online-Wettanbieter erfolgt seit 2001. Die Behörde ermöglicht dabei, dass die Interessenten einer Lizenz auch entsprechende Hardware erhält, sodass ein Start nicht an technischen Voraussetzungen scheitert.

Glücksspielbehörde Gibraltar: Zuständig für die Lizenzierung und Überprüfung von Wettanbietern ist die Gibraltar Betting and Gaming Association, kurz auch GBGA. Die größten Wettanbieter verfügen über eine Lizenz Gibraltars, dazu gehören beispielsweise Ladbrokes, William Hill und bet365.

Malta Gaming Authority: Hinter dem Kürzel MGA, das dem ein oder anderen bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Buchmachern schon begegnet sein könnte, verbirgt sich im Endeffekt genau diese Glücksspielbehörde. Sie hat ihren Sitz auf Malta, verteilt dort an die namhaftesten Wettanbieter in der Szene Lizenzen.

Wofür gibt es Glücksspielbehörden überhaupt?

Diese ganzen Lizenzierungsverfahren sind ja schön und gut – aber warum gibt es sie überhaupt? Hat man als Spieler überhaupt einen effektiven Nutzen? Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz sind doch an sich schon absolut seriös, was braucht es da Kontrollgremien? Oder schützen sich die Wettanbieter durch die Lizenzen eigentlich nur davor, nicht verboten zu werden? Die Antwort ist recht einfach: Wenn eine Unstimmigkeit auftaucht, beispielsweise ein Verdacht auf Betrug, müssen die Wettanbieter sofort reagieren. Denn tun sie es nicht, machen sie sich nicht nur strafbar, sondern verlieren auch die Lizenz. Und das würde bedeuten, dass sie ihr Angebot nicht mehr in allen Ländern anbieten können.

Aus diesem Grund agieren die Glücksspielbehörden auch als eine Art Ansprechpartner, sollte man einen Verdacht haben, dass irgendwo etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Auf der Website der Behörde gibt es Kontaktformulare, die man ausfüllen kann, sollte etwas auffallen.