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Costa Rica bei der WM2018 – Wetten und Details

Das Team aus Costa Rica hat sich als Zweitplatzierter hinter den Mexikanern für die anstehende Fußball-WM in Russland qualifiziert. Keine schlechten Referenzen, wenngleich es in der CONCACAF-Gruppe mit dem Ausscheiden der USA auch eine faustdicke Überraschung gab. Doch was ist den „Ticos“ bei der WM zuzutrauen?

In der WM Gruppe E treffen sie auf die Schweiz, Brasilien und Serbien. Das Team von Oscar Ramirez wird sich also mächtig strecken müssen, will es den Sprung in die KO-Runde packen. In diesem Text schauen wir uns den Kader der Ticos einmal genauer an und verraten, welche Spieler dort Star-Potenzial haben. Auch zeigen wir, welcher Spieler im Auge behalten werden sollte. Und zu guter Letzt wagen wir einen Blick auf die Chancen in der WM Gruppe E.

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Stockfoto-ID: 235286170 Copyright: Frazao

Die Stars im Kader Costa Ricas

Der wohl größte Star steht zwischen den Pfosten: Keylor Navas. Der Keeper steht beim ruhmreichen Klub Real Madrid unter Vertrag und ist dort die klare Nummer eins. Trotz seines Einser-Status wird Navas bei den Königlichen aber keinesfalls von Kritik verschont. Der Schlussmann machte in Liga und in der Champions League nicht immer den allersichersten Eindruck. Dennoch bauen die Ticos auf den 31-jährigen und hoffen, dass er ihnen ebenso viel Rückhalt gibt, wie dies bereits bei der WM 2014 der Fall war.

Ein weiterer Star der Costa-Ricaner ist der offensive Mittelfeldspieler Bryan Ruiz. Der 32-Jährige kann aber auch als hängende Spitze eingesetzt werden, was seiner Torgefährlichkeit sicherlich entgegenkommt. Ruiz ist aktuell in Portugal bei Sporting Lissabon unter Vertrag und kam auch in der Europa League zum Einsatz. Dass Ruiz wichtige Tore erzielen kann, bewies er bei der WM vor vier Jahren, als er mit seinem Treffer den Gruppensieg gegen Italien sicherstellte.

Zumindest in der Heimat mit einem Hauch von Star-Status ausgestattet ist Bryan Oviedo. Der linke Außenverteidiger, der aber auch im Mittelfeld spielen kann, steht seit Anfang 2017 beim AFC Sunderland in Lohn und Brot. Der Klub spielt in der Championship, der zweithöchsten englischen Liga. Dort gehört der 28-Jährige zum Stammpersonal.

Die Stärken der Costa Ricaner

Das Team Costa Ricas hat durchaus Potenzial und kommt als verschworener Haufen daher. Bis auf Navas, Ruiz und mit Abstrichen Oviedo sind allerdings keine wirklichen Stars an Bord. Das war aber bereits bei der WM in Brasilien 2014 der Fall. Die Ticos müssen auch bei dieser WM „eklig“ spielen und auf einen guten Keylor Navas zwischen den Pfosten vertrauen.

Das Hauptaugenmerk wird angesichts der schweren Gruppe ohnehin auf der Defensive liegen, die ihrerseits durch gezielte Konter entlastet werden soll. Fehler sind bis zu einem gewissen Grad erlaubt, da mit Navas schließlich ein guter Tormann zwischen den Pfosten steht. Letztlich könnten Zusammenhalt und Einsatz auch diesmal zu den Stärken Costa Ricas zählen.

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Stockfoto-ID: 224458063 Copyright: LevanteMedia

Die potenziellen Stars Costa Ricas

Die Mannschaft Costa-Ricas kann nicht aus einem allzu großen Talentpool schöpfen, wie dies bei größeren Nationen der Fall sein wird. Von daher ist auch die Zahl der Talente, die sich in den Vordergrund spielen könnten, recht dünn.

Der 24-jährige Yeltsin Tejeda wäre allerdings ein solcher Spieler, der sich durchaus in den Mittelpunkt stellen könnte. Tejeda ist defensiver Mittelfeldspieler und gehört zum Kader von Lausanne-Sport in der schweizer Super League, wo er auch einige Torbeteiligungen vorzuweisen hat. Das Gruppenspiel gegen die „Nati“ dürfte daher etwas Besonders für Tejeda werden. In der WM-Qualifikation kam er in neun Spielen zum Einsatz.

Die Chancen Costa Ricas in der WM Gruppe E

Mit Brasilien, der Schweiz und Serbien warten drei dicke Brocken auf die Ticos, die als klarer Außenseiter ins Rennen gehen. Brasilien scheint in der Gruppe E unantastbar, so dass die Punkte gegen die Schweiz und Serbien hermüssen. Zum Auftakt spielt Costa Rica am 17. Juni in der Samara-Arena gegen Serbien – bereits eine richtungsweisende Partie. Fünf Tage später geht es im St-Petersburg-Stadion gegen die Selecao aus Brasilien, ehe am 27. Juni der möglicherweise entscheidende Auftritt gegen die Schweiz ansteht.

Costa Rica wird die Sensation von 2014, als man ohne Niederlage nach 90 Minuten erst Viertelfinale durch Elfmeterschießen gegen die Niederlande scheiterte, nicht wiederholen können. Die Gruppe erscheint diesmal ein wenig zu stark, so dass nach drei Spielen die Heimreise auf dem Plan stehen dürfte.