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Die WM Gruppe B bietet den amtierenden Europameister – und noch viel mehr!

In der WM Gruppe B dürfen die Fußball-Fans zwei Teams bestaunen, die in den vergangenen Jahren einige tolle Erfolge feiern konnten. Gemeint sind hierbei Spanien und Portugal. Dazu gesellen sich aber auch noch zwei Außenseiter: Marokko und der Iran.

Für viele Experten geht es in dieser Gruppe eigentlich nur um die Frage, wer nach drei Vorrundenspielen auf dem ersten Platz stehen wird: Spanien oder Portugal. Wird dies den beiden anderen Teams aber gerecht? Könnte es vielleicht sogar eine Überraschung geben? In den folgenden Abschnitten gehen wir ein wenig näher auf die Gruppe B ein.

Ein Weltfußballer in WM Gruppe B

Wenn es um einen Weltfußballer geht, dann kann die Wahl aktuell nur auf einen Akteur fallen: Cristiano Ronaldo. Der Angreifer von Real Madrid ist derzeit im Weltfußball das Maß aller Dinge und somit auch zwangsläufig in der Nationalmannschaft die tragende Säule des Spiels von Trainer Fernando Santos.

Die Offensive ist ohnehin das Prunkstück der portugiesischen Nationalmannschaft. Denn neben – beziehungsweise hinter – Cristiano Ronaldo funktionieren auch andere Akteure. Dazu zählt zum Beispiel der junge Andre Silva vom AC Mailand. Auch Mittelfeldspieler Ricardo Quaresma ist offensiv stark, über jeden Zweifel erhaben und kann zur Not auch ganz vorne aushelfen.

Und dann wäre da noch ein gewisser Eder. Der Stürmer wurde 2016 zum „Unsung Hero“, als er Portugal rund zehn Minuten vor dem Ende der Verlängerung im Finale gegen Frankreich zum EM-Titel schoss. Zwischendurch ausgemustert, könnte er noch auf den WM-Zug aufspringen und wäre ein mehr als passabler Backup.

In der Defensive wird sich unter anderem Raubein Pepe wiederfinden, aber auch Fabio Coentrao (von Real Madrid an Sporting Lissabon verliehen) und Raphael Guerreiro von Borussia Dortmund dürften gesetzt sein. Im Tor wird Rui Patricio stehen, der beim Titelgewinn in Frankreich einen soliden Job machte, aber auch immer wieder für einen Klops gut ist.

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Wie viel Körner stecken noch in der „Furia Roja“?

Dass die Auswahl Spaniens wohl ihre größte Zeit hinter sich hat, dürfte klar sein. Die entscheidende Frage ist allerdings: „Gelingt dem Weltmeister von 2010 noch einmal der letzte große Wurf?“ Ohne Zweifel, Talent ist im Team der Spanier noch immer vorhanden.

Allerdings ist auch klar, dass es für alte Recken wie Sergio Ramons, Andres Iniesta oder Gerard Piqué das letzte große Turnier sein könnte und möglicherweise auch sein wird. Vielleicht ist es ja auch dieser Ehrgeiz, der die „Elder Statesmen“ noch einmal antreibt. Der Sturm ist mit Spielern wie Alvaro Morata, Diego Costa oder Marco Asensio top besetzt. Im Mittelfeld steht und fällt das Spiel mit der Eleganz von Andres Iniesta, aber auch David Silva oder Sergio Busquets sind mehr als brauchbare Akteure.

In der Defensive könnten die bereits angesprochenen Piqué und Sergio Ramos ihre Abschiedsvorstellung auf der internationalen Fußballbühne geben. Im Tor hat David De Gea einen gewissen Iker Casillas fast schon vergessen gemacht, mit Pepe Reina steht ein arrivierter Backup parat.

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Iran und Marokko als krasse Außenseiter

Mit dem Iran und Marokko sind zwei Mannschaften in der Gruppe B, die eindeutig die Position der krassen Außenseiter einnehmen. Allerdings hat das Team von Marokko eine durchaus akzeptable WM-Qualifikation gespielt und ist zudem auch mit dem einen oder anderen Spieler von Format ausgestattet.

Dazu gehört allen voran Verteidiger und Kapitän Mehdi Benatia von Juventus Turin, der einst beim FC Bayern seine Brötchen verdiente. Aber auch Younes Belhanda (Galatasaray Istanbul) und der in dieser Saison bei Schalke 04 sehr stark auftrumpfende Amine Harit sind Namen, die man sich merken sollte.

Wenn beispielsweise Harit an seine Leistungen aus der Bundesliga anknüpft, kann er einer der Führungsspieler Marokkos werden, das dann vielleicht doch für eine Überraschung sorgt. Eine Außenseiterwette auf das Erreichen des Achtelfinals dürfte sicherlich eine gute Quote bringen.

Wenn es um den Iran geht, hat der Coach wohl den bekanntesten Namen. Die Rede ist von Carlos Queiroz, einst Trainer von Gruppengegner Portugal und des Weltclubs Real Madrid. Die Spieler sind weitestgehend unbekannt und verdienen meist in kleineren Ligen oder sogar in der Heimat ihr Geld.

Deutschen Fußball-Fans dürfte der Name von Ashkan Dejagah noch geläufig sein, der vor einigen Jahren unter anderem beim VfL Wolfsburg und Hertha BSC unter Vertrag stand. Aktuell kickt Dejagah für den englischen Zweitligisten Nottingham Forest.

Obwohl der Iran die Asiengruppe als Erster abschloss, ist das Team der große Außenseiter der Gruppe. Die beiden Großen aus Spanien und Portugal scheinen unschlagbar, und auch gegen Marokko dürfte es sehr schwer werden. Wer hierbei eine Außenseiterwette auf das Weiterkommen des Iran platziert, dürfte bei entsprechendem Einsatz einen richtig guten Gewinn abstauben.

Die Prognose für die WM Gruppe B

Wetten auf die WM Gruppe B bei der Fußball-WM 2018 in Russland scheinen vornehmlich in Bezug auf Außenseiter-Tipps Zählbares zu bringen. Zu deutlich sehen die Buchmacher Ex-Weltmeister Spanien und den amtierenden Europameister Portugal vorne. Wer also auf ein Weiterkommen dieser beiden Mannschaften setzt, dürfte nicht allzu viel Gewinn abstauben.

Anders schaut es dagegen bei Marokko und dem Iran aus. Marokko könnte von diesen beiden Teams noch am ehesten überraschen, wohingegen der Iran wohl keine Chance haben dürfte.
Unser Tipp: Spanien und Portugal werden aus dieser Gruppe das Achtelfinale erreichen!