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Nigeria bei der WM2018 – Wetten und Details

Die WM Gruppe D gilt bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft gewissermaßen als sogenannte „Todesgruppe“. Der Grund: In eben jener Gruppe D sind starke Teams, die allesamt Ansprüche auf das Erreichen des Achtelfinals anmelden: Kroatien, Island, Argentinien und Nigeria. Das Team aus Nigeria kann bereits auf vier vorherige WM-Teilnahmen zurückblicken und möchte natürlich in Russland besonders weit kommen.

Wir haben uns im folgenden Text einmal mit dem nigerianischen Team befasst und einige der Spieler herausgesucht, auf die es zu achten gilt. Ferner wagen wir einen Blick in die Zukunft und gehen auf die Chancen Nigerias auf das Erreichen des Achtelfinals ein.

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Stockfoto-ID: 222532972 Copyright: BOLDG

Die Stars des nigerianischen Nationalteams

Einer der größten Stars im Team des deutschen Trainers Gernot Rohr hat seine Glanzzeiten zwar schon hinter sich, ist für die „Super Eagles“ dennoch unverzichtbar: John-Obi Mikel. Der 31-Jährige dürfte den meisten Fans noch aus seiner Zeit bei Chelsea London ein Begriff sein. Mit den Blues gewann Mikel zwei Meistertitel sowie die Champions League.

Aktuell ist er bei TJ Teda in China aktiv. Außerdem gewann er viermal den englischen Pokal, zweimal den englischen Ligapokal, die Europa League, den englischen Superpokal und konnte mit der Nationalmannschaft Nigerias 2013 die Afrikameisterschaft feiern. John-Obi Mikel gehört also zu den am höchsten dekorierten Spielern seines Landes.

Aktuell beim Chelsea FC unter Vertrag ist Victor Moses. Der rechte Offensivspieler zählte in dieser Saison sowohl in der heimischen Premier League als auch in der Champions League zum Stammpersonal und kam zumindest in der Liga auf einige Torbeteiligungen. Wer beim Chelsea FC zum Stamm gehört, kann durchaus zu den Stars gezählt werden.

Die Stärken Nigerias

Die Stärken des Teams liegen im Mittelfeld und im Angriff. Im Mittelfeld spielen der bereits erwähnte John-Obi Mikel und Wilfred Ndidi (Leicester City) eine gute Rolle. Und im Angriff stehen mit Victor Moses und Kelechi Iheanacho (Leicester City) durchaus passable Spieler parat. Dieser Spieler werden die Super Eagles auch brauchen, wenn sie sich in der starken Gruppe behaupten und wie 2014 das Achtelfinale erreichen wollen.

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Die potenziellen Stars im nigerianischen Kader

Wilfred Ndidi von Leicester City zählt bei „The Foxes“ von Leicester City zum absoluten Stammpersonal. Er ist weder aus seiner Vereinsmannschaft noch aus der Nationalmannschat wegzudenken. Darüber hinaus ist er ein Spieler, der auch einmal dazwischenhauen kann, wie die Kartenstatistik der aktuellen Saison belegt.

Kelechi Iheanacho ist ein weiterer Spieler, der bei der anstehenden WM auf sich aufmerksam machen kann. Iheanacho spielt ebenfalls bei den Foxes von Leicester City, zählt dort aber nicht zur Stammformation. Allerdings ist Iheanacho auch erst 21 Jahre alt. Wer weiß, vielleicht ist die WM ja für ihn genau die richtige Bühne, um sich selbst ins Schaufenster zu stellen und möglicherweise auch die Verantwortlichen des eigenen Klubs zu überzeugen.

Einer, der ein bisschen zwischen genie und Wahnsinn agiert, ist Stürmer Ahmed Musa. Der 25-jährige Angreifer spielt bei ZSKA Moskau, kennt sich also mit den russischen Bedingungen bestens aus. Mit gerade einmal 1,70 m ist Musa ein extrem wendiger Spieler, der durch seine Beidfüßigkeit wirklich unberechenbar ist. Gut möglich, dass er sich bei der WM in den Blickpunkt europäischer Spitzenklubs kickt!

Die Chancen Nigerias in der WM Gruppe D

Die Losfee meinte es mit den Nigerianern nicht wirklich gut. Sie müssen sich mit Argentinien, Kroatien und Island messen. Der Weg ins Achtelfinale wird also verdammt schwer für die Super Eagles. Eine Handvoll erfahrener Spieler dürfte nicht reichen, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Zum Auftakt müssen sie am 16. Juni gegen Kroatien antreten, sechs Tage später kommt es zum Duell mit dem vermeintlichen Außenseiter aus Island.

Dass die Isländer aber durchaus überraschen können, haben sie bereits bei der letzten Europameisterschaft von vor zwei Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So mussten etwa die Engländer im Achtelfinale „dran glauben“. Den Abschluss der Gruppenphase bildet die Partie am 26. Juni gegen den wohl größten Favoriten der Gruppe aus Argentinien. Leider werden sich die Super Eagles aller Voraussicht nach nicht für das Achtelfinale qualifizieren. Unser Tipp fällt eher auf den Finalisten von 2014, Argentinien, sowie auf die starken Kroaten. Island und Nigeria werden vorzeitig die Heimreise antreten müssen.

Die voraussichtliche Startformation Nigerias bei der WM

Ein Trumpf Nigerias ist die Variabilität. Tendenziell wird man mit einem offensiven 4-2-3-1 anfangen. Jedoch kann die Mannschaft von Gernot Rohr auch schnell das System umstellen, um so beispielsweise in einem 4-3-3 noch mehr Druck auszuüben. Auch ein 4-4-1-1 kann als sehr defensive Variante genutzt werden. Wahrscheinlich tritt man wie in folgender Aufstellung bei der WM an:

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