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Peru bei der WM2018 – Wetten und Details

Ein großes „Hallo” erwartet die Fußballwelt in der WM Gruppe C. Zum ersten Mal seit 36 Jahren hat sich die Mannschaft Perus wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert. In eben jener Gruppe C warten aber mit Dänemark, Australien und vor allem dem mit Weltklassespielern gespickten Team aus Frankreich starke Gegner. Kein Wunder also, dass die Peruaner in dieser Gruppe nur als krasser Außenseiter gelten.

In den nächsten Abschnitten befassen wir uns mit dem Kader der Südamerikaner, die ihre WM-Teilnahme erst in den Playoffs gegen Neuseeland unter Dach und Fach bringen konnten. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Stars und Sternchen der Mannschaft und loten die Chancen auf das Achtelfinale aus.

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1.Gruppe
10,00
10,00
10,00
Top3
41,00
50,00
Weltmeister
151,00
200,00
201,00

Die Stars im peruanischen Kader

Es gibt durchaus einige Spieler, die nicht nur in der Heimat einen gewissen Star-Status besitzen, sondern auch international bereits für Furore gesorgt haben. Einer dieser Spieler ist Jefferson Farfan. Der pfeilschnelle Mittelfeldspieler, der einst die Fans des FC Schalke 04 in der Bundesliga verzückte, dürfte auf der linken Außenposition ein gewaltiges Wörtchen bei der Vergabe um die Startelf-Plätze mitreden.

Aktuell verdient Farfan seine Brötchen bei Lokomotive Moskau, so dass er die Gegebenheiten im Gastgeberland der WM bestens kennen sollte. Allerdings war der 33-Jährige, der auf den Spitznamen „La Foquita“ (kleine Robbe) hört, während der WM-Qualifikation nicht immer im Kader. In den Playoffs gegen Neuseeland stand er allerdings in beiden Partien über die volle Distanz auf dem Platz. Im Rückspiel im eigenen Land war er an beiden Toren beteiligt, indem er einen Treffer selbst beisteuerte und einen weiteren vorbereitete.

Der zweite Star in Reihen der Peruaner gilt aber auch als das größte Sorgenkind. Die Rede ist von Paolo Guerrero, der einst beim FC Bayern München und dem Hamburger SV unter Vertrag stand. Beim 34-Jährigen stand lange Zeit überhaupt gar nicht fest, ob er überhaupt dem peruanischen WM-Kader angehören darf. Der Grund war ein Dopingvergehen, für das er ursprünglich für ein Jahr gesperrt werden sollte.

Beim Quali-Spiel gegen Argentinien im Oktober des vergangenen Jahres war Guerrero durch die Kontrollen gefallen. Allerdings wurde die Sperre nun auf ein halbes Jahr reduziert. Diese Sperre läuft offiziell Anfang Mai ab, so dass der als Hitzkopf bekannte Stürmer noch auf den WM-Zug aufspringen könnte. Die spannende Frage ist, ob Nationaltrainer Ricardo Gareca den Routinier tatsächlich mitnehmen wird.

Der dritte Star im Bunde ist mit seinen 26 Jahren im besten Fußballer-Alter, auf der rechten Außenbahn zu Hause und hört auf den Namen Andre Carrillo. Eigentlich steht Carrillo bei Benfica Lissabon unter Vertrag, wurde aber vor der Saison an Watford ausgeliehen. Ob Watford die Kaufoption von etwa 15 Millionen Euro zieht, bleibt abzuwarten. Er kommt in der Premier League bislang nur auf einen Treffer und zwei Torvorlagen.

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Stockfoto-ID: 185365651 Copyright: Celso Pupo

Die Stärken Perus

Da es den Peruanern an Breite und Tiefe im Kader mangelt, geht es bei ihnen einzig über das Kollektiv. Eine Flügelzange bestehend aus Farfan und Carrillo hätte sicher Charme, doch es ist fraglich, ob sie auch (noch) internationalen Ansprüchen bei einer WM genügt. In der Offensive ist Guerrero natürlich immer ein wichtiges Tor gut. Doch a) steht in den Sternen, ob er überhaupt für den Kader berücksichtigt wird und b) muss abgewartet werden, wie gut er auch ohne Match-Praxis aufgrund seiner Dopingsperre in Form ist.

Potenzielle Stars im peruanischen Team

Zwar ist das Durchschnittsalter der Peruaner nicht allzu hoch – dennoch gibt es in dieser Mannschaft nicht so sehr viele Juwele. Eines dieser Juwele, welches sich in den Vordergrund spielen könnte, ist Mittelfeldspieler Renato Tapia. Der 22-Jährige steht bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag und kann bislang einen Treffer für sich verbuchen. In den WM-Playoffs kam er gegen Neuseeland in beiden Spielen über 90 Minuten zum Einsatz – je einmal im zentralen und einmal im defensiven Mittelfeld.

Der zweite Jungspund im Bunde ist jemand, der Routinier Jefferson Farfan auf der linken Außenbahn den Platz streitig machen kann: Edison Flores. Er spielt seit knapp zwei Jahren bei Aalborg BK in Dänemark und konnte in der laufenden Saison mit einigen Torbeteiligungen glänzen. Flores ist bei WM-Beginn 24 Jahre alt.

Die Chancen Perus in der WM Gruppe C

Die Peruaner werden in der WM Gruppe C als Außenseiter gehandelt. Klar scheint, dass Frankreich das Top Team dieser Gruppe sein dürfte. Dahinter ordnen sich unter normalen Umständen die Dänen ein. Pikant, dass Edison Flores hierbei auf einige bekannte Gesichter aus der heimischen Liga treffen könnte.

Auch Australien fällt eher die Rolle des Außenseiters zu. Doch was ist für die Peruaner wirklich zu holen? Wenn alles normal läuft, ziehen Dänemark und Frankreich ins Achtelfinale ein. Mit ein wenig Glück jedoch könnte Farfan und Co. der Sprung unter die letzten 16 gelingen. Dafür muss aber wirklich alles passen und neben einem Sieg gegen die Australier auch etwas Zählbares gegen die Dänen herausspringen.

Aktuell scheinen die Peruaner nicht das Zeug zu haben, um die Sensation – und nichts Anderes wäre der Einzug ins Achtelfinale – zu schaffen. Die Mannschaft wirkt nicht so tief wie frühere Auswahlen, so dass ein Aus nach der Vorrunde realistisch ist.

Die voraussichtliche Aufstellung Perus bei der WM

Durchaus auf der Höhe der Zeit ist das Spielsystem Perus. Denn die Mannschaft von Ricardo Gareca will ihre technischen Fähigkeiten auf den Platz bringen, weshalb man auch mit einem 4-2-3-1 agiert. Dass das Spielsystem selbstverständlich auch sehr defensiv interpretiert werden wird, ist keine Überraschung. Wie man bei der WM auf Seiten Perus wohl spielen wird, ist folgend abgebildet:

Peru_wm_startformation

Der vorläufige WM Kader Perus

Ist Guerrero nun dabei oder nicht? Fakt ist, dass er im vorläufigen WM Kader nicht auftaucht. Und dennoch könnte es sein, dass der Ex-HSV Stürmer noch begnadigt wird und zur WM reisen darf. Der argentinische Trainer berief einige interessante Spieler, die sich bis zur endgültigen Auswahl beweisen müssen.

Tor: Gallese, Cáceda, Carvallo

Verteidigung: Ramos, Santamaria, Araujo, Abram, Rodríguez, Trauco, Loyola, Advíncula, Corzo

Mittelfeld/Angriff: Aquino, Cartagena, Tapia, Yotún, Hurtado, Cueva, Pena, Flores, Carillo, Farfán, Polo, Ruidíaz

Mit Ruidíaz hat sich der Stammstürmer wohl gefunden. Normalerweise ist der 27 Jahre alte Angreifer die Nummer Zwei hinter Guerrero. Aber nun schlägt wohl seine große Stunde. Einen weiteren echten Mittelstürmer hat Gareca auch nicht in den Kader berufen. Wer weiß, was noch passiert, sollte Guerrero wirklich nicht mit zur WM fahren dürfen.