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Saudi-Arabien bei der WM2018 – Wetten und Details

Auch wenn der endgültige Kader der WM-Teams – somit auch der der Saudis – erst einige Wochen vor Turnierbeginn bekanntgegeben wird. Es steht bereits jetzt fest, dass die „Grünen Falken“ in der WM Gruppe A nur ganz krasser Außenseiter sein werden. In dieser Gruppe treffen sie auf Gastgeber Russland, Ägypten und Uruguay.

Bemerkenswert ist allerdings, dass die Saudis in der WM-Qualifikation durchaus etablierte Teams wie Australien hinter sich lassen konnten. Wer sind die großen Stars? Welche Akteure könnten sich ins Rampenlicht spielen? Und wie realistisch sind die Chancen auf ein Weiterkommen? Der folgende Text beantwortet diese Fragen.

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1.Gruppe
41,00
39,00
51,00
Top3
201,00
250,00
Weltmeister
1001,00
1000,00
1001,00

Die Stars im Team von Saudi-Arabien

Bei kleineren Teams tut man sich immer recht schwer, große Stars auszumachen. Das ist natürlich auch bei Saudi-Arabien der Fall. Am ehesten könnte man bei den Saudis hierbei Mohammed Al-Sahlawi nennen. Der 31-Jährige steht bei Al-Nasr Riad unter Vertrag und konnte in der WM-Qualifikation in 15 Spielen satte 16 Treffer erzielen. Der Mann weiß also, wo das Tor steht, wenngleich er erst mit 28 Jahren unter Bert van Marwijk sein Debüt in der Nationalmannschaft feiern durfte.

Die Stärken des Teams aus Saudi-Arabien

Die Stärken des saudi-arabischen Teams zu erkennen, ist gar nicht einmal so einfach. Kein Wunder, denn das Teams besteht fast ausschließlich aus „No-Names“, die fast alle in der Heimat ihr Geld verdienen. Natürlich wird bei den Saudis viel über den bereits genannten Mohammed Al-Sahlawi gehen. 16 Treffer in 15 Spielen sind eine beachtliche Quote.

Die schnellen Außenspieler in den Offensive sind definitiv eine Waffe, die man im Blick haben sollte. Fahad Al-Muwallad beispielsweise, gerade einmal 1,63 m groß und extrem dribbelstark, erzielte in der WM-Quali gleich vier Treffer. Darunter so auch den Siegtreffer gegen niemand geringeren als Japan!

Laut Leistungsdaten nur einen Zentimeter größer ist Rechtsaußen Al-Shehri, der ebenso wie Al-Muwallad mit einigen Toren und auch Vorlagen glänzen kann. Seine schnellen Versuche in Richtung Tor sind gefährlich, doch auch sein Auge für Mitspieler ist ausgesprochen stark!

Potenzielle Stars im saudi-arabischen Kader

Diese Kategorie macht es uns bei einem Underdog wie Saudi-Arabien nicht leicht. Einen interessanten Spieler konnten wir aber dennoch ausmachen. Sollte Mukhtar Ali auf den WM-Zug aufspringen, könnte er sich und seinen Namen vielleicht ins Schaufenster stellen.

Ali wurde in Mogadischu geboren und besitzt auch noch die englische Staatsbürgerschaft. In seiner Jugend spielte er im Nachwuchs des Chelsea FC. Der Mittelfeldspieler steht aktuell bei Vitesse Arnheim aus den Niederlanden unter Vertrag und kam sogar in der Europa League zu einem Kurzeinsatz.

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Stockfoto-ID: 234820387 Copyright: Frazao

Die Chancen Saudi-Arabiens in der WM Gruppe A

Das Team aus Saudi-Arabien dürfte mit der Vergabe der ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme am Achtelfinale berechtigen, nichts zu tun haben. Die WM Gruppe A erscheint einfach zu stark. Zwar hat sich Gastgeber Russland in der WM-Vorbereitung bislang nicht gerade mit Ruhm bekleckert und muss seinerseits alles geben, um nicht bereits nach der Vorrunde auszuscheiden – aber die Saudis werden voraussichtlich auch nicht gegen die Sbornaja bestehen können.

Das einzig schlagbare Team erscheint auf dem Papier die Mannschaft aus Ägypten zu sein, doch auch in dieser Partie dürften die Trauben hoch hängen. Uruguay gilt in der Gruppe A sogar als Favorit. Ihr Auftaktspiel bestreiten die Saudis am 14. Juni im Luzhniki-Stadion gegen Gastgeber Russland. Sechs Tage später wartet in der Rostow-Arena Uruguay, und den Abschluss der Gruppenphase bildet in der Wolgograd-Arena das Spiel gegen Ägypten.

Nach diesen drei Partien dürften die Saudis wieder die Heimreise antreten. Der Achtelfinaleinzug bei der WM in den USA 1994 wird somit wohl auch weiterhin der größte Erfolg bleiben.

Die voraussichtliche Aufstellung Saudi-Arabiens bei der WM

Suadi-Arabien spielt grundsätzlich mit einem 4-1-4-1. Der Vorteil dieser Formation ist, dass sie keine takitsche Umstellung benötigt. Entweder man agiert mit einen sehr offensive spielenden 4-Mann Mittelfeld, das von einem Sechser gestützt wird. Oder aber man baut einen massiven Riegel gegen spielstarke Gegner auf, welcher lediglich durch einen Stoßstürmer ergänzt wird. Bei der WM wird Saudi-Arabien whl mit folgender Aufstellung agieren: Saudi-Arabien_wm_startformation

Der vorläufige WM Kader Saudi-Arabiens

Mit Coach Antonio Pizzi sollte der spielerische Umschwung bei Saudi-Arabien gelingen. Das ist in Teilen wirklich auch gelungen. Es fehlt dennoch ein bisschen an ein paar wirklich erfahrenen Spielern. Solche, die sich seit einigen Jahren in europäischen Topligen tummeln. So ist auch der Kader eher mit unbekannten Namen gespickt.

Tor: Al-Mosailem, Al-Muaiouf, Al-Owais, Al Qarni

Verteidigung: Motaz Hawsawi, Osama Hawsawi, Omar Hawsawi, Jahfali, Al-Boleahi, Al-Shahrani, Al-Harbi, Al-Burayk, Al-Mowalad

Mittelfeld/Angriff: Ateef, Al-Khaibri, Al-Khaibari, Al-Faraj, Al Moghawi, Al-Jassim, Kanu, Bahbir, Al-Abed, Al-Shehri, Al-Muwallad, Al-Dawsari, Al-Kuwaykibi, Al-Sahlawi, Asiri

Wirklich viele junge Spieler hat Pizzi nicht in den Kader berufen. Al-Khaibari ist mit 21 Jahren der jüngste Akteur. Es liegt dabei auch weniger an der Qualität, sondern vielmehr an der Erfahrung. Denn Saudi-Arabien will sich unbedingt nicht abschießen lassen. Die Vorrunde soll erfolgreich gestaltet werden. Und da braucht es knallharte Jungs, die nicht vor der großen WM Kulisse weiche Knie bekommen.