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Tunesien bei der WM2018 – Wetten und Details

Die Mannschaft aus Tunesien wird in der WM Gruppe G bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland als glasklarer Außenseiter gehandelt. Kein Wunder, denn in der Gruppe befinden sich die Geheimfavoriten aus England und Belgien, denen man bei diesem Turnier viel zutrauen darf.

Die Auswahl Panamas, die erstmals bei einer WM-Endrunde vertreten ist, komplettiert diese Gruppe. Im Rahmen dieses Textes wollen wir einen kurzen Blick auf einige Spieler und die Stärken der Tunesier wagen. Darüber hinaus gehen wir auch auf die Situation in der Gruppe G ein und wagen eine kleine Prognose.

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1.Gruppe
26,00
17,25
15,00
Top3
101,00
150,00
Weltmeister
451,00
600,00
751,00

Die Stars des tunesischen Teams

Der unbestrittene Star dieser Mannschaft ist Wahbi Khazri. Der im französischen Ajaccio geborene Kicker ist vornehmlich im offensiven Mittelfeld zu Hause. Aktuell ist er bei Stade Rennes in der Ligue 1 angestellt und kommt dort in der bisherigen Saison auf eine zweistellige Anzahl an Torbeteiligungen. Mehr als 20 Mal stand der 27-Jährige dabei in der Startelf. Somit gehört er also zum Stammpersonal des französischen Erstligisten. Auch der aktuelle Marktwert von etwa 10 Millionen Euro weist ihn als derzeit wertvollsten Spieler der Tunesier aus.

Interessant ist, dass er sogar ein Spiel für die französische U21-Nationalmannschaft bestritt, aber bereits in der U20 für Tunesien kickte. In der WM-Qualifikation der afrikanischen Staffel stand er bei acht Spielen fünfmal in der Startelf und konnte zwei Treffer erzielen (gegen Mauretanien und Libyen).

Deutschen Fans könnte der Name Aymen Abdennour noch etwas sagen. Im Jahr 2010 war der Innenverteidiger an den SV Werder Bremen ausgeliehen. Aktuell ist er noch vom FC Valencia an Olympique Marseille verliehen. In der Ligue 1 zählt er aber nicht zu den Stammkräften. In der Europa League hingegen spielte er zweimal über die volle Distanz.

Die Stärken des tunesischen Kaders

Ob es eine ausgewiesene Stärk der „Adler von Karthago“ – so der Spitzname des Teams – ist, lässt sich noch nicht sagen. Aber man darf davon ausgehen, dass die Tunesier zumindest in den Spielen gegen England und Belgien der Abwehr eine besondere Aufmerksamkeit schenken und Beton anrühren werden.

Eventuell ergibt sich der eine oder andere Konter. Im Spiel gegen Panama dürften dann auch Spieler vom Schlage eines Wahbi Khazri mehr Freiheiten bekommen. Denn gegen Panama wiederum ist Tunesien der glasklare Favorit.

Die potenziellen Stars Tunesiens

Über Wahbi Khazri haben wir bereits in einem der vorangegangenen Abschnitte gesprochen. Der Spieler von Stades Rennes wird Dreh- und Angelpunkt des tunesischen Teams sein. Wenn er seiner Mannschaft zu guten Leistungen verhilft, dann ist es durchaus möglich, dass er vielleicht nach der WM in einer größeren Liga auflaufen kann.

Interessant ist auch Dylan Bronn. Bronn wurde ebenfalls in Frankreich (Cannes) geboren. Er ist in der Innenverteidigung zu finden und spielt dort bei KAA Gent. In der Jupiler Pro League zählt er in seinem Klub zu den Stammkräften. Mit einer ordentlichen WM im Gepäck könnte auch für ihn der Weg in eine andere Liga führen.

Offensiv sind einige Spieler im Kader, die in der Ligue 1 aktiv sind und dort in den Vereinen auch zum (erweiterten) Stammpersonal zählen. So zum Beispiel Skhiri, der sein Geld bei Montpellier verdient, oder Khaoui aus Troyes.

Die Chancen Tunesiens in der WM Gruppe G

Tunesien ist gemeinsam mit dem WM-Neuling aus Panama der größte Außenseiter dieser Gruppe G. Die beiden ersten Plätze – und somit auch die Tickets für das Achtelfinale – scheinen fest an die Mannschaften aus Belgien und England vergeben zu sein. Den Adlern von Karthago ist mit der Qualifikation für diese Fußball-WM aber schon einmal ein kleiner Achtungserfolg gelungen, denn schließlich datiert die letzte Teilnahme aus dem Jahr 2006 (Deutschland).

Das Turnier beginnt für Tunesien am 18. Juni mit dem Spiel gegen den ersten Geheimfavoriten im Bunde, dem Team aus England. Fünf Tage danach warten die Roten Teufel aus Belgien auf das Team von Trainer Nabil Maaloul. Am 28. Juni kommt es beim Abschluss der Gruppenspiele zum Duell mit Panama. Wahrscheinlich fällt in diesem Spiel die Entscheidung darüber, wer den dritten Platz in der Gruppe für sich beanspruchen kann. Den bitteren Weg nach Hause werden indes beide Mannschaften antreten müssen.

Tunesiens voraussichtliche WM-Startformation

Die tunesische Nationalmannschaft agiert aus einem offensiven 4-2-3-1 heraus. Die nominell einzige Sturmspitze ist dabei nicht nur bloße Anspielstation, sondern greift vor allem spielgestaltend ein. Aus diesem Grund kann man auch mit einer Umstellung auf ein 4-4-2 rechnen, sollte es der Spielverlauf herausfordern. Die wahrscheinliche Aufstellung bei der WM Tunesiens findet sich in folgender Darstellung:

Tunesien_wm_startformation

Der vorläufige WM Kader Tunesiens

Tunesien ist kein Team, dass man so gerne bespielen will. Das liegt daran, dass sich im Kader Kampfkraft und absoluter Wille vereinen, zudem noch eine Portion feine Technik hinzukommt. Wie sieht der vorläufige WM Kader Tunesiens aus? Gibt es Überraschungen?

Tor: Hassen, Balbouli, Mustapha, Cherifia

Verteidigung: Bronn, Benalouane, Meriah, Youssef, Bedoui, Haddahu, Mohsni, Maáloul, Chemmam, Nagguez

Mittelfeld/Angriff: Skhiri, Ben Amor, Khalil, Sassi, Laribi, Chaalali, Khazri, Khaoui, Larbi, Sliti, Srarfi, Badri, Ben Youssef, Akaichi, Khalifa

Coach Maaloul hat sich nicht wirklich zu außergewöhnlichen Entscheidungen hinreißen lassen. Er kennt die wichtigen Stützen, und die nimmt er auch alle mit. So zum Beispiel Benalouane oder aber Sassi. Mit Dylan Bronn hat er einen blutjungen Innverteidiger dabei, der wie bei der Quali wohl gesetzt sein dürfte.